Ich

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Ich zeichne nicht hauptberuflich, dafür aber ständig.

Schon damals vor tausend Jahren, im Kommunionsunterricht,  sagte früher meine Gruppenleiterin, sie möge meine Bilder „ja toootaal“. Mir war es ja völlig egal, ob das vielleicht nur eine durchsichtige Finte war, den bekannten Faulpelz für ihre Aufgaben zu motivieren. Ich malte daraufhin meine Bilder mit echter Hingebung und konnte nie mehr richtig aufhören.

Das Leben ist eben nicht immer ernst, auch wenn es augenscheinlich beständig so daherkommen mag.
Meine Comics und Cartoons drehen sich um jene kleine Alltäglichkeiten und Absurditäten in denen das ach so ernste Leben vertrottelt stolpert. Kleine Versprecher, die das Große sagen oder Bilder und Details, in denen sich das Leben vor uns entblößt. Die möchte ich festhalten.

Irgendwann fand ich, dass mein zweiter Vorname Ernst wirklich gut geeignet sei, den Ernst des Lebens im Spiegel der täglichen Absurdität zu betrachten und begann damit, meine Bildchen unter diesem Namen im Internet zu veröffentlichen. Das hat sich bisher gut bewährt.

Und warum heißt nun die Internetseite „o-lodernd-feuer.de“? Nun, dass ist eine Geschichte, die so rein gar nichts mit Comics zu tun hat. Sie geht zurück in die 80er, in einen Sumpf von wilden Jugendjahren, Trachtentreffen (sic!), unübertroffenen Sangeskünsten (Ich bin auch Musiker) und ist natürlich eine Reminiszenz an den großen Sir Peter Alexander Baron von Ustinov in der Rolle Kaiser Neros. Nur eine Handvoll Gefährten von damals wissen, was es damit auf sich hat. Also, recherchiert und bekommt es heraus! Oder wartet einfach, ich wollte schon immer einen Comic darüber machen….
Aber manchmal sind Ereignisse nur einzigartig, wenn man dabei gewesen ist.